Dieser Blog wird unter folgender neuer Adresse fortgeführt:
Aus Alt mach Neu…
Ein verregneter Tag im All…
…oder waren es doch nur leblose Corpse, die gegen die Außenhülle der Station prasselten?
Es war schon sehr spät, als Ben von ein paar Missionen vom entfernt gelegenen Bahromab heimkam. Er setzte sich an Tisch 8 direkt neben die philosophierende Kollegin Zou. Die 4 Mädels hinter der Theke gaben alles. Ihre erotischen Rundungen ließen Ben ein leichtes Lächeln durchs Gesicht huschen. Ach ja, hier ist es wirklich schön. Seit der Eröffnung der Eldorado-Bar ist der Laden jeden Tag gut gefüllt.
Es kamen auch hin und wieder einige neue Gesichter in die Bar. Einige hielten inne und gaben gleich mal einen Willkommensgetränk aus. Sehr nett. Andere wiederum setzten sich in eine dunkle Ecke, verzogen keine Miene und saßen einfach nur so da. Komisch. Egal.
Ben bestellte erstmal die blonde Schönheit zu sich an den Tisch und bestellte ne Lokalrunde. Genauso, wie er es eigentlich jedesmal tat, wenn er Zeit für einen Barbesuch hatte. Eine hübsche Brünette brachte die Getränke reihum. Als sie Ben das letzte Glas vom Tablett auf seinen Tisch stellte, klatsche er ihr erstmal zärtlich auf den knackigen Hintern. Das sollte er lieber nicht getan haben. Sie drehte sich um und schlug ihm mit dem leeren Tablett einen über den Schädel. Autsch.
Zou, die alles direkt mitbekam, lachte nur laut auf. Sie nahm ihr noch volles Glas und goß es Ben über den zerbeulten Schädel. 2:0 für die Mädelsfraktion. Die heutige Niederlage schien unausweichlich. Ben sah, das das nicht sein Abend werden sollte. Er setzte sich klitschenaß und mit leichten Kopfschmerzen wieder an seinen Tisch und trank mit einem Zug sein Bier aus. Dann stand er auf und ging auf den Ausgang zu. Leicht triefend und torkelnd.
Gerade, als er die Bar verlassen hatte, fühlte er einen leichten Klaps auf der Schulter. Er drehte sich um und sah in ein wunderschönes Lächeln. Es war die hübsche Blonde aus der Bar, bei der er seine Getränke geordert hatte. Sie grinste ihn mit dem wunderschönsten Lächeln, das eine Minmatar-Frau auflegen konnte, an und zog Ben zu sich. “Zu mir oder zu dir” säuselte sie ihm ins Ohr. Er überlegte kurz und überließ ihr die Entscheidung. Es ging zu Ben. Total aufgeregt fiel ihm ein, wie er seine Bude am letzten Abend vor den Missionen verlassen hatte. Mist.
Er musste sich etwas einfallen lassen…
to be continued…
Nachdem ich mit einigen neuen Rekruten an deren Standing bei Missionen gearbeitet habe und diese nun ihre eigenen Agenten „bedienen“ können wollte ich eigentlich wieder zurück zum HQ und damit auch in die Nähe von Providence hüpfen (Jumpclone machts möglich
). Im Corp.-Chat fiel mir nebenbei auf, wie immer mehr Mates mit Scannen versuchen, ihren Lebensunterhalt aufzubessern. Sei es nun beim Erscannen von Belts mit hochwertigen Materialien oder dem Finden von Komplexen mit leckerem Factionloot (Yam Yam).
Also dachte ich mir, hm, mal schauen, ob ich dieses noch praktizieren kann. Mit fielen in diesem Zusammenhang die vielen Kommentare im Local-Chat auf. Danach soll es in und um meinem Missionssystem zu immer häufiger auftretenden Loot- und Salvageklau innerhalb der Missions-Deadspaces gekommen sein. Ich entstaubte also meine hier noch stehende Cyclone, fittete für den Anfang einen Recon-Probe-Launcher, besorgte mir ein paar passende Sonden und los gings.
Ich flog einige Punkte im System ab und startete dann eine Recon-Probe. Mensch, da muss sich noch was ändern. Ich sollte wohl doch noch etwas an meinen Scan-Skills arbeiten.
Hinweis 1 zum Logbucheintrag:
Die Skills Astrometrics und Astrometric Pinpointing hochleveln!
Nachdem der Scan durchgelaufen war, kam die Ernüchterung. Gerade mal 3 größere Schiffe, die nicht den Stationen, Belts und Gates zugeordnet werden konnten, befanden sich hier irgendwo im System. Hatte eigentlich bei der Local-Größe mit mehr gerechnet. Egal. Ich pickte mir eine Harbinger raus und warpte in einiger Entfernung zu ihr. Treffer. Ich gelangte an ein Beschleunigungstor. Na denn. Schaun wir mal, was der Gute dort trieb. Ich markierte also das Tor und sprang hinein, nichtwissend, was mich dort erwarten sollte.
Es handelte sich wohl um eine Lvl3-Mission. Es flogen also nur nen Haufen Frigs und Cruiser in dieser Mssion umher. Mit diesen tat sich jedoch die Harbinger sehr schwer. Er musste das ein oder andere Mal herausspringen. Und bemerkt scheint er mich auch nicht zu haben. Es war ein 3-Monate alter Char. aus einer italienischen Corp. Madre Mio. Da ich aber die dunkle Seite meines Ichs in dem Moment nicht abrufen konnte ließ ich ihm sein Loot sowie das bischen Salvage und warpte wieder weg.
Diese Aktion hatte ziemlich lange gedauert, so daß sich meine gelaunchte Recon-Probe in Weltraum-Staub auflöste. Also, die nächste raus und einen neuen Durchlauf gestartet. Nach dem nächsten Scandurchlauf fiel mir eine Prorator auf. Bei diesem, man verzeih mir dieses, „Kuttenträgerschiffchen“ handelt es sich um einen sogenannten Blockaderunner. Ein Transportschiff.
Also setzte ich Kurs und wollte mal sehen, in welchem Teil des Systems sich dieser Blockade-Brecher rumtrieb. WARP…
Im Warp bemerkte ich, wie ich mich einem Mond näherte. Hmmm, sollte wohl an einer POS rauskommen. Na, wir werdens gleich wissen. Und tatsächlich. Ich kam direkt an einer POS raus. Und an eben dieser stand die Prorator. Natürlich ohne Piloten. Aber irgendetwas war an dieser POS anders wie an den vielen anderen, die man schon bescht hatte. Es fiel mir auch nicht sofort direkt auf, nur dann bemerkte ich, dass wohl das Forcefield dieser POS down war. Nach Rückfrage im Corp-Channel könnte es sich auch um einen der vielen Grafikbugs in EVE handeln. Der Boss meinte nur „Flieg doch mal zum Tower, dann siehste schon, was passiert…“. Pöh, das mach ich doch glatt. Ich wähnte mich auch ziemlich sicher, da die POS von keinerlei Bewaffnung flankiert war. Ich war mir in diesem Zusammenhang nicht sicher, ob evtl. anwesende Waffen ohne Wardec das Feuer hätten eröffnen können *schäm*.
Und es war tatsächlich so. Hier stand eine Russische POS einer 10-Mann-Corp. ohne Forcefield rum. Schade, dass es nicht möglich ist, die vielen netten Module zu entankern und mitzunehmen. Aber in diesem Fall brauchen sich die Eigentümer nicht wundern, wenn ihre an der POS geparkten Schiffe mit einmal den Besitzer gewechselt haben
. Kommt da schon wieder die dunkle Seite meines Ichs zum Vorschein? Ich ahbe diese Station jedenfalls erstmal gebookmarkt. Wer weiß, wofür das noch gut sein wird…
Nach dieser Aktion verstaute ich meine Sachen und Schiffe und sprang in meinen Jumpclone in meiner Heimat. Hier werde ich die Tage mal versuchen, Komplexe oder Ähnliches zu erscannen. Vernünftige Skills vorausgesetzt.
Corp.-Thema Nr. 1 – Rekrutierung
Ja, ja, die Rekrutierung…
Dieses Thema geht wohl jede Corp., die wachsen will, etwas an. Ohne eine vernünftige Zahl an „Stammspielern“ (nicht zu verwechseln mit der Corp.-Memberzahl in der Ingame-Corpinfo
) lässt sich halt in EVE nichts reißen. Teamwork wird GROß geschrieben.
In Sachen Rekrutierung bedient man sich verschiedener Hilfsmittel. Sei es der Rekrutierungsthread in den EVE-Online-Foren, sei es durch die systemweiten Ingame-Ausschreibungen oder halt durch das bloße Ansprechen von Individuen in EVE, die einem direkt im All bzw. in den vielen Channels begegnen.
Ich habe mich nun in den letzten Tagen vermehrt mit unserem Personalchef (hier mal ein Gruß an Neerub: Du machst einen Superjob
) um dieses Thema gekümmert. Und ich muss sagen, das dieser „Job“ einen ganz schön aufreiben kann. Nicht zu vergessen, das es sich bei EVE „nur“ um ein Spiel handelt.
Da werden Anfrage in der „Spieler-sucht-Corp“-Rubrik beantwortet, da wird eine Rekrutierungs-Anzeige als Thread gestartet und und und… Viele werden wissen, was ich meine. Als sicherlich nächsten Schritt wird dann ingame Kontakt zu den jeweiligen „Suchenden“ aufgenommen. Dort werden weitere Einzelheiten per Chat bzw. per TS/EVE-Voice geklärt. Man hängt sich also da so gesehen eine zeitlang rein in das Thema. Und dann passierts… der Kontakt bricht ab. Der Angesprochene reagiert nicht mehr, teilt einem z.B. noch nicht einmal mit, das er schon längst eine neue Truppe gefunden hat. Das passiert nicht einmal, nicht zweimal, nein. Das passiert immer häufiger. Als wenn es sooo schwer ist zu sagen „Hey, du da, ich habe nun eine super Corp gefunden“. Damit währe dem „Rekrutierer“ sicherlich geholfen. Er bekommt auf seine „Bemühungen“ ein Ergebnis präsentiert. Ob positiv oder negativ sei mal dahingestellt. Akte geschlossen und gut.
Na ja, das sind diese „Arbeiten“ in EVE, die, wie schon geschrieben, einen „zermürben“ können. Und ich würde mich um den Job eines Rekrutierers in EVE niemals reißen wollen.
In diesem Sinne wünsche ich allen Corps, allen Rekrutierern viel Erfolg bei Ihrer Arbeit. Lasst euch nicht entmutigen.
Nachdem mein Kollege Kura den Mininghanger im HQ überprüfte setzte er sogleich eine Mining-OP für den 01. Oktober an. Gesagt, getan. Es fand sich vor dem HQ eine größere Mining-Flotte zum festgesetzten Termin an und schon ging es los ins benachbarte System.
In den Tagen zuvor stoßen einige neue Mitglieder zu unserer Corp. Diese wurden sogleich in die Mining-OP mit eingebunden. Den ersten Tag in fester Anstellung und schon Staub schlucken
So gesehen war es nur eine relativ „kleine“ Mining-OP, da einige der Hardcore-Miner der Corp. an der Aktion nicht teilnehmen konnten. Aber wie es sich zum Ende der OP herausstellen sollte, gab es eine kleine Überraschung. Und zwar wurde mit eben dieser Aktion mal eben unser Mining-Rekord gebrochen (Hierfür nochmal Dank an alle Beteiligten)
Da ich (bzw. Ben) ja eigentlich nix mit Steinekloppen, Prodden und Inventen am Hut habe, flog ich meinen erst kürzlich aufgerüsteten Industrial, eine Mammoth mit T2-Cargo-Expandern sowie zur Zeit nur 1 Rig.
Vorteil dieser gesamten Aktion war unter anderem auch, das wir in unserem speziell hierfür angelegten „Schulungs-Channel“ alle Fragen unserer Neuankömmlinge beantworten, Ihnen Tips und Hinweise geben und in unserer Bar ELDORADO ein Pilschen nehmen konnten. So wurde nebenbei über Fittings von Frigs und Cruisern diskutiert, das Prinzip des Traktorbeams und des Salvagers erklärt und nebenbei gezeigt, wie man seinen Müll über Bord schmeißt
Jedenfalls war diese Aktion ein voller Erfolg. Und es folgte gegen Ender der Mining-OP die nächste Überraschung. Der Don (Jack Mancetti) kehrte von einer Kneipentour mit unserem Epi beim Kubaner zurück und verkündete lallend, dass während der Kuba-Aktion beschlossen wurde, BOB anzugreifen. Na denn… Ich denke mal, dafür brauch es noch einige solcher Mining-Aktionen
Ob es noch jemand den Abend mitbekam oder Ernst nahm… keine Ahnung, hehe.
Ich beschloß, das es Zeit war, den Hauler zu parken und meine Bettstation anzuwarpen. Ich liess unsere Amarr-Piloten mein Schiff und meinen Hangar putzen, nahm noch einen Whiskey zu mir und verabschiedete mich für den Abend von meinen Kollegen, nich wissend, dass noch eine Überraschung folgen sollte
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Kurz, nachdem ich im Orbit meines Bettes verschwand, gab es eine Convo/einen Chat zwischen Jack und unserem alten Freund Nero auf unserer Homepage (www.rennfeuer.de). Nero, der alte Haudegen ist wieder online. Mit ihm zusammen habe ich viele Abenteuer und auch Schlachten bestritten. Er kündigte an, so schnell wie möglich seinen Account zu reaktivieren und zurück zu kommen. Man, was für ein Tag. So welche sollte es öfters geben…




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